Update 23. März 2020

(gemäß der Schulmail Nr.8 des Ministeriums für Schule und Bildung NRW vom 20.03.2020)

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

Ab dem 23.März 2020 wird die bestehende Regelung für die Notbetreuung an Schulen erweitert: Einen Anspruch auf Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können.

Aufgrund der weiterhin steigenden Infektionszahlen ist das ärztliche Personal, sind Pflegekräfte und Rettungsdienste besonders belastet. Aus diesem Grund gilt für Eltern oder Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende, die in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, eine wichtige Erleichterung: Sie können Ihr Kind, unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder anderen Elternteils in die Notbetreuung geben, sofern eine Betreuung durch diese nicht gewährleistet ist. Bitte gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber verantwortungsvoll damit um und bedenken immer, dass es sich um eine Notbetreuung handelt.

Nehmen Sie diese bitte nur in Anspruch, wenn andere Lösungen ausgeschlossen sind. So tragen alle dazu bei, die sozialen Kontakte möglichst zu reduzieren.

Link zum Formular: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Antrag-auf-Betreuung-eines-Kindes-waehrend-des-Ruhens-des-Unterrichts.pdf

Ab dem 23. März 2020 bis einschließlich 19. April 2020 wird ebenfalls der zeitliche Umfang der Notbetreuung ausgeweitet. Ab dann steht die Notbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsätzlich mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung. Bitte melden Sie sich bis zum 26.03. um 12 Uhr per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 02351/ 966 4750 oder 4751 und lassen Sie uns die notwendigen Formulare (siehe Link) ausgefüllt zukommen. Sie sind Voraussetzung für die Einrichtung einer Not-Betreuung Ihres Kindes!

Schülerbeförderung zur Teilnahme an der Not-Betreuung

Die Schulverwaltung gibt dazu folgenden Hinweis:
„Im Grundsatz obliegt die Beförderungspflicht von Kindern immer den Personensorgeberechtigten und nicht dem Schulträger. Da mir keine anderslautenden Regelungen im Hinblick auf die Notbetreuung bekannt sind, gehe ich davon aus, dass die Kinder, die an der Notbetreuung teilnehmen, durch die Eltern befördert werden, wenn dies möglich ist. Da sich das Angebot ausschließlich an berufstätige Eltern richtet und mittlerweile bei Bedarf bis in den Nachmittag ausgeweitet worden ist, gehe ich davon aus, dass dies der Regelfall sein wird. Es soll aber selbstverständlich kein Kind von der Teilnahme an der Notbetreuung ausgeschlossen werden, wenn die Eltern nicht in der Lage sind, die Beförderung zu gewährleisten. In solchen Fällen würden wir als Schulträger die Schülerbeförderung über die MVG bzw. deren Subunternehmer gewährleisten.“(Auszug aus einer Mail vom 23.03.2020 um 11:48)

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