Kontaktangebot der Schulsozialarbeit

Liebe Eltern, Sorgeberechtigte und Kinder!

In diesen schwierigen Zeiten wenden wir uns als Schulsozialarbeiter/In der Wilhelm-Busch-Schule an Sie und Ihre Kinder.

Mit unserem Angebot des telefonischen Bereitschaftsdienstes möchten wir Ihnen Unterstützung bei der Bewältigung des sicher ungewohnten Alltags zu Hause und in der doch arg eingeschränkten Freizeit mit Ihren Kindern anbieten.

Sie können uns bei allen Fragen zum aktuellen Stand von Lernmaterialien, aber auch bei Krisen im häuslichen Umfeld anrufen. Gemeinsam werden wir es sicher schaffen Lösungen für Sie und Ihre Kinder zu finden!!!

Sehr gerne könnt Ihr, liebe Kinder auch uns anrufen, denn so wie Ihr uns vermisst, vermissen wir Euch auch und hoffen, dass wir uns doch bald an unserer Schule gesund wiedersehen können

Sie / Ihr könnt uns täglich erreichen, von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr bis einschließlich Gründonnerstag, den 09.04.2020

Unsere Telefonnummern:

Frau Annabel Grabosch: 0176/45752265

Herr Ernst Neubert:      0151/46759197

Hier im Anhang finden Sie noch zwölf Impulse der Familienberatungsstellen des südlichen Märkischen Kreises für ein gelingendes Zusammenleben auf engem Raum

Zwölf Impulse für das Familienleben auf engem Raum

  1. Geben Sie den Tagen Struktur. Feste Mahlzeiten und Rituale helfen Ihnen und den Kindern auf Kurs zu bleiben. Überlegen Sie wann es Zeit zum Lernen, Essen, Spielen, Gammeln, Schlafen etc. gibt. Wann stehen Sie auf? Wann geht es ins Bett? Wann ist Zeit für mich alleine?
  2. Spielen Sie! Holen Sie alte Kinderspiele aus der „Mottenkiste“. Von „zehn kleinen Krabbelfingern“, über „der Turm der wackelt“, Mau-Mau, Kniffeln und Co. hin zu Monopoly und anderen langandauernden Brettspielen. Hinweise zu neuen und alten Spielen finden Sie z.B. unter: www.kinderspiele-welt.de
  3. Entdecken Sie das Vorlesen wieder. Viele Geschichten binden eher die Aufmerksamkeit der Kinder, wenn Mama oder Papa sie präsentieren. Gerne mit unterschiedlicher Stimme etc.!
  4. Sorgen Sie für eigene Auszeiten als Mutter und Vater! Wann sind Sie dran? Wo passt diese Zeit im Tagesverlauf am besten hinein? Wann gönnen Sie sich Ihre Tasse Tee oder Kaffee? Ein Bad? Ein gutes Buch oder einen kleinen Spaziergang alleine?
  5. Achten Sie die Grenzen Ihrer Kinder und untereinander. Was wünscht sich Ihr Kind von Ihnen? Wie möchte es von Ihnen angesprochen und behandelt werden? Wodurch gelingt Ihnen das? Was wünschen Sie sich von Ihrer Partnerin bzw. Ihrem Partner? Was hilft Ihnen im Umgang miteinander respekt- und liebevoll zu bleiben? Wie zeigen Sie Wertschätzung?
  6. Es kann passieren, dass Ihre Nerven blank liegen und Sie aus Verzweiflung „aus der Haut fahren“ könnten. Versuchen Sie tief durchzuatmen und zählen Sie innerlich bis zehn oder auch weiter … Wenn Sie können, verlassen Sie kurz den Raum. Regulieren Sie sich. Reagieren Sie mit etwas Abstand. Wenn Sie merken, dass Sie immer wieder an Ihre Grenze kommen und Ihnen die Kraft ausgeht, dann holen Sie sich Hilfe. Mögliche Anlaufstellen finden Sie unten.
  7. Achten Sie auf die Signale ihres Kindes: Wie lange kann es sich auch mal alleine beschäftigen und wann benötigt es wieder Ihre (größere) Aufmerksamkeit, Anleitung und Orientierung?
  8. Sorgen Sie für Abwechslung. Langeweile führt häufig zu „Blödsinn“, der die Nerven von Eltern strapazieren kann. Was gibt es alles in Ihren vier Wänden neu zu entdecken? Welche Bude will gebaut und welches Abenteuer erlebt werden? War Ihre Wohnung nicht immer schon ein „Wunderland“ in dem „märchenhaftes“ passieren kann. Wie wäre es damit, mal neue Koch- oder Backrezepte auszuprobieren oder gar selbst welche zu erfinden? Oder was ist mit einem Videotagebuch, das man sich später angucken kann, wenn das alles Mal vorbei ist?
  9. Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte. Nutzen Sie die digitalen Möglichkeiten für Begegnungen von „Angesicht zu Angesicht“ und überlegen Sie, um wen Sie sich kümmern können. Viele Kinder freuen sich über eine Aufgabe, wenn sie etwas für einen anderen lieben Menschen tun können.
  10. Gehen Sie raus. Sprechen Sie sich mit den Nachbarn ab, wann wer in den Hof, den Garten, den Keller oder auf den Balkon darf. Bewegung tut gut und ist draußen sicher leichter möglich. Was kann im Garten gemacht oder sogar tolles gebaut werden? Was ist mit einem Baumhaus oder dem Fahrrad, das schon lange repariert werden sollte?
  11. Bleiben Sie in Ihren Erwartungen auf dem Teppich. Sie kennen das: Gerade an Feiertagen oder in besonderen Momenten, wenn Sie sich vornehmen, dass es heute ganz ruhig und harmonisch laufen soll, gelingt das oft nicht. Auch Streitigkeiten darf es mal geben. Sie gehören dazu.
  12. Denken Sie daran, dass bei allen Familienmitgliedern die Nerven blank liegen können und das eine oder andere respektlose Wort vielleicht nicht wirklich an Sie als Eltern gerichtet, sondern viel mehr aus dem Frust entstanden ist. Hier empfiehlt es sich, nachsichtig zu sein und auch mal verzeihen zu können.

Hier noch einige Notfallnummern:

Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 116 111

Kinder-und Jugendtelefon 0800 111 0 333

Elterntelefon: 0800 111 0550

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 08000 116 016

Hilfetelefon “Schwangere in Not”: 0800 404 0020

Telefonseelsorge 0800 111 0 111 / 0800 1110 222

Sucht-und Drogenhotline 01805 31 30 31

Caritasverband Iserlohn, Hemer, Menden, Balve e. V.
Karlstraße 15
58636 Iserlohn
Torsten Filthaut
Leitung Familien- und Erziehungsberatung
Telefon: 02371 81 86 70
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.caritas-iserlohn.de

Eure Schulsozialarbeiter/ In

Annabel Grabosch & Ernst Neubert

DESIGN BY WEB-KOMP

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.