Update 24. April 2020

Hinweise und Verhaltensregeln für die Schülerbeförderung im ÖPNV und Schülerspezialverkehr Stand 22.4.20 (pdf)


Guten Tag zusammen,

im Anhang befindet sich „Hinweise und Verhaltensregeln für die Schülerbeförderung im ÖPNV / Schülerspezialverkehr“ Stand 22.04.2020.

Zum Anhang ist folgendes zu beachten.

Ab dem 27.04.2020 gilt eine Maskenpflicht auch im Schülerverkehr. Unter Maskenpflicht sind zurzeit folgenden Gegenstände als Maske zu werten:

  • - Originale Mund-Nasen-Masken in diversen Optiken und Design
  • - Selbstgenähte Masken aus Baumwolle
  • - Scharls und Tücher

Nach Rücksprache mit dem Aufgabenträger, dem Märkischen Kreis, ist ab dem 27.04.2020 folgendes für die Maskenpflicht zu berücksichtigen:

Für die Förderschwerpunkte Sprache / Lernen / emotionale und soziale Entwicklung gilt ab dem 27.04.2020:

es werden alle Schüler befördert, die eine der drei o. a. Maskenarten vor Mund und Nase haben.

Sollte ein Schüler keine der drei Maskenarten haben kann er an diesem Tag nicht befördert werden.

Zurzeit sind für die Förderschwerpunkte Sprache / Lernen / emotionale und soziale Entwicklung folgende Linien am 27.04.2020 beauftragt:

M 301 / M 321 / M 326 / M 501 / M 608.

Für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung gilt ab dem 27.04.2020:

Alle Schüler sollten in dem Moment wo sie in die jeweiligen Fahrzeuge einsteigen eine der drei o. a. Maskenarten vor Mund und Nase haben,

was nach dem Einstieg in die jeweiligen Fahrzeuge geschieht ist erst einmal unerheblich. Es sollte weiterhin darauf geachtet werden, dass

die jeweiligen Maskenarten zu mindestens in der Beförderung bei den einzelnen Schülern körpernah bleiben, bestenfalls vor Mund und Nase.

Begleitpersonal sind angehalten wenn möglich beim Einstieg in die jeweiligen Busse die Erziehungsberechtigten zu unterstützen.

Zurzeit sind für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung folgende Linien am 27.04.2020 beauftrag:

M 112 / M 117 / M 154 / M 412

Weiterhin gilt in der Beförderung zur Zeiten von Corona, dass nur jeder zweiter Sitzplatz von Schülern besetzt werden darf.

Anweisung von den Märkischen Kreis, seit dem 22.04.2020.

Somit wird die Auslastungskapazität der einzelnen Sitzplätze um 50% verringert, heißt,

bei einem 16-Sitzer ohne Begleitperson maximal können 8 Sitzplätze mit Schülern besetzt werden,

bei einem 16-Sitzer mit Begleitperson maximal können 7 Sitzplätze mit Schülern besetzt werden.

Sollte es zu Unstimmigkeiten von Seiten der Erziehungsberechtigten kommen, verweisen sie die Erziehungsberechtigten an die MVG Fachgruppe APS.

Mit der Bitte um Beachtung und Einhaltung der o. a. Vorgaben.

Mit freundlichen Grüßen


Michael Skoluda

Technischer Betriebswirt
Bereich Angebot

Fachgruppe

Schülerspezialverkehr und Auftragnehmer

 

Anhang:

Hinweise und Verhaltensregeln für die Schülerbeförderung im ÖPNV und Schülerspezialverkehr Stand 22.4.20 (pdf)

Update 22. April 2020

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

wir befinden uns in einer sehr sensiblen Phase der Entwicklung der Corona-Pandemie. Jede Lockerung der Maßnahmen, die Kontakte untereinander beschränkt, ist mit dem Risiko verbunden, dass die Infektionszahlen wieder ansteigen und Lockerungen zurückgenommen werden müssen. Hier ist uns allen noch mal mehr an Verantwortung aufgebürdet, als vorher. Denn die Verlockung eines freieren Lebens birgt immer noch ein hohes Risiko sich anzustecken, andere anzustecken. Krankheitsverläufe sind nicht berechenbar und immer wieder lebensbedrohlich. Diese Phase der Lockerung der gesellschaftlichen Einschränkungen gelingt nur, wenn weiterhin die Abstandsregeln eingehalten werden! Schule befindet sich hier vor einer besonders schwierigen Herausforderung. Lernen bei unseren Schülerinnen und Schülern ist einerseits auf Beziehung, Zuneigung und Nähe angewiesen.  Andererseits gilt aber, dass Lernen und Lehren momentan nur unter Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern erfolgen soll. Das versuchen wir, indem wir die Gruppengrößen stark verkleinern. Aber wir wissen, dass es trotz allem ganz schnell dazu kommen kann, dass das Gebot des Abstandhaltens vergessen ist oder auch nicht mehr ertragen wird. Wir sind deshalb zu dem Schluss gekommen, dass wir im Sinne eines größtmöglichen Schutzes der Gesundheit aller solche Situationen nur durch das Tragen einer Schutzmaske eher zulassen können. Unterricht und Betreuung wird an der Wilhelm-Busch-Schule in nächster Zeit deshalb nur mit getragener Schutzmaske möglich sein. Das gilt für das Kollegium wie für die Schülerinnen und Schüler. Wenn alle eine Schutzmaske (Mund-Nasen-Schutz) tragen, dann hat das Maskentragen auch eine infektionseindämmende Wirkung. Da uns der Schulträger nicht mit Schutzmasken ausstattet, werden wir versuchen, möglichst viele Masken selber zu erstellen und zu beschaffen – vielleicht auch hier mit den Kindern zusammen nähen -! Gerne nehmen wir auch Ihre Hilfe in Anspruch bei der Beschaffung von Schutzmasken. Das Tragen von Schutzmasken ist ab dem 23.04.2020 für die Wilhelm-Busch-Schule für eine begrenzte Zeit eine Schulregel, die es einzuhalten gilt!

Wir bitten Sie als Eltern und Sorgeberechtigte, uns bei der Einhaltung dieser Regel nach Kräften zu unterstützen. Schließlich geht es um unser aller Wohl! Ihre Kinder sind zudem durch das Tragen sichtbar aufgefordert, sich die momentane Zeit bewusst zu halten und einen eigenen Beitrag für unser aller Gesundheit zu leisten. Klar, dies unter Berücksichtigung des Vermögens des einzelnen Kindes bzw. auch Jugendlichen. Dass wir gerade auch bei den Kleinen immer wieder Lockerungen beim Tragen der Masken während des Tages je nach Situation zugestehen müssen, wissen wir. Aber eins gilt auch: Im Sinne der Gesundheit aller hier bei uns in der Schule, Schüler wie Mitarbeiter, muss das Tragen einer Schutzmaske als ein hoher gemeinschaftlicher Wert anerkannt und beachtet werden. Eine willentliche, vorsätzliche Missachtung dieses hohen gemeinschaftlichen Wertes führt zu einem vorübergehenden Ausschluss aus dieser Gemeinschaft, heißt zu einem vorübergehenden Ausschluss vom Unterricht an der Schule.

Die Schulmail Nr. 15 (18.04.2020 um 18:04) des Ministeriums für Schule und Bildung regelt einen vorsichtigen Start der Wiederöffnung von Schule. Ziel der Regelungen ist, in einem ersten Schritt den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 und 10  einen qualifizierten Abschluss sowie den Abiturienten ein vergleichbares Abitur zu ermöglichen. Weiteren Schritte erfolgen, sofern eine Stabilisierung niedriger Infektionszahlen trotz Lockerung  der einschränkenden Maßnahmen erzielt werden kann. Bei günstiger Entwicklung sollen alle Viertklässler ab 04. Mai wieder starten können.

Das bedeutet für die Wilhelm-Busch-Schule, dass ab dem 23.04.2020 für die Schülerinnen und Schüler wieder Schulpflicht besteht, die die zentralen Prüfungen nach Klasse 10 der Hauptschule ablegen oder den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 anstreben. Für alle anderen Schülerinnen und Schüler ist, mit Ausnahme der Kinder mit Berechtigung der Teilnahme an der Not-Betreuung, die Schule zunächst noch bis zum 04. Mai geschlossen.

Die Regelung zur Wiederöffnung der Schule beinhaltet auch die Erweiterung der Tätigkeits-bereiche, bei denen Eltern eine Not-Betreuung für Ihre Kinder beantragen können. Die Berufsfelder finden Sie in der Tabelle im Anhang! Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie eine Not-Betreuung für Ihr Kind in Anspruch nehmen müssen, da Sie an Ihrer Arbeitsstelle nicht entbehrlich sind. Es bleibt bei der Eingrenzung auf die Jahrgänge 1-6. Neu ist, dass Samstag, Sonntag und an Feiertagen keine  Not-Betreuung mehr angeboten wird!

Wichtig: Der Schüler-Eltern-Beratungstag am 27.04.2020 muss aufgrund der kontakt-einschränkenden Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Die Lehrerinnen und Lehrer Ihrer Kinder werden aber weiterhin in engem Kontakt mit Ihnen stehen, um mit Ihnen die schulische Entwicklung Ihrer Kinder zu besprechen.

Anbei erhalten Sie noch Auszüge aus der Schulmail Nr. 15 zu Ihrer eigenen Information:

II. Unterrichtsteilnahme von Schülerinnen und Schülern

Sofern Schülerinnen und Schüler in Bezug auf das Corona-Virus (COVID-19) relevante Vorerkrankungen (siehe hierzu III.) haben, entscheiden die Eltern – gegebenenfalls nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich mit, dass aufgrund einer Vorerkrankung eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch bei ihrem Kind grundsätzlich möglich ist. Die Art der Vorerkrankung braucht aus Gründen des Datenschutzes nicht angegeben zu werden. Bei volljährigen Schülerinnen und Schülern gelten die vorstehenden Ausführungen entsprechend.

In der Folge entfällt die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Diesen Schülerinnen und Schülern sollen Lernangebote für zu Hause gemacht werden (Lernen auf Distanz).

Eine Teilnahme an Prüfungen ist für diese Schülerinnen und Schülern durch besondere Maßnahmen zu ermöglichen. So muss das Schulgebäude zu einer bestimmten Zeit einzeln oder durch einen gesonderten Eingang betreten werden können und erforderlichenfalls die Prüfung in einem eigenen Raum durchgeführt werden. Können diese Schutzmaßnahmen nicht sichergestellt werden, soll ein Nachholtermin unter dann geeigneten Bedingungen angeboten werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regeln für das krankheitsbedingte Versäumen von Prüfungen.

Insbesondere bei nachfolgenden Vorerkrankungen besteht – unabhängig vom Lebensalter – grundsätzlich ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Corona-Virus (COVID-19):

  • Therapiebedürftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. coronare Herzerkrankung, Bluthochdruck)
  •  Erkrankungen der Lunge (z.B. COPD, Asthma bronchiale)
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Onkologische Erkrankungen
  • Diabetis mellitus
  • Geschwächtes Immunsystem (z.B. auf Grund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison)

II. Beurlaubung von Schülerinnen und Schülern, die mit Angehörigen in häuslicher Gemeinschaft leben, bei denen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht, so kann eine Beurlaubung nach § 43 Abs. 4 Satz 1 SchulG NRW durch die Schulleiterin oder den Schulleiter schriftlich erfolgen.

Die Beurlaubung kann bis längstens zum 31. Juli 2020 (Ende des Schuljahres 2019/2020) ausgesprochen werden. Sie ist mit einem Widerrufsvorbehalt (§ 49 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Alt. 2 VwVfG NRW) zu versehen. Die Beurlaubung kann jederzeit durch eine schriftliche Erklärung seitens der Eltern - oder bei Volljährigkeit durch die Schülerin oder den Schüler selbst – aufgehoben werden.

Voraussetzung für die Beurlaubung der Schülerinnen und Schülern ist, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt. Ist der Schulleiterin oder dem Schulleiter diese Vorerkrankung bereits bekannt, so kann von der Vorlage des Attestes abgesehen werden; in diesem Fall ist das Bekanntsein der Vorerkrankung in der schriftlichen Befreiung kurz zu vermerken.

Die Schülerin oder der Schüler ist in der Beurlaubung auf deren mögliche schulische Folgen aufmerksam zu machen. Mit Blick auf das Erbringen von Prüfungsleistungen verweise ich auf die Ausführungen der 15. Schulmail vom 18. April 2020.

In Verbundheit mit Ihnen grüßen Sie ganz herzlich
die Schulleitung und das Kollegium der Wilhelm-Busch-Schule Hemer, … und bleiben Sie gesund!

 

Tätigkeitsbereiche für eine erweiterte Notfallbetreuung ab 23. April 2020 (pdf)

Update 18. April 2020

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

wie Sie der Presse und den Nachrichten bereits entnehmen konnten, soll der Schulbetrieb ab kommender Woche schrittweise wieder anlaufen. Konkret heißt das für die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Busch-Schule, dass sich bis Anfang Mai nur für die Schülerinnen und Schüler Unterricht wird vorgehalten, die in diesem Schuljahr den Abschluss nach Klasse 9 und 10 der Hauptschule machen. Der Unterricht beginnt ab dem 23.04.2020. Die zentralen Abschlussprüfungen nach Klasse 10 der Hauptschule gibt es in diesem Schuljahr nicht. Sie werden durch schulinterne Abschlussprüfungen ersetzt. Die Wilhelm-Busch-Schule kann auch den Termin für diese schriftlichen Arbeiten/Leistungsabfragen bestim-men.

Für alle anderen Schülerinnen und Schüler gilt zunächst weiterhin, dass die Schule für sie geschlossen ist. Die Lehrerinnen und Lehrer werden Kontakt mit Ihnen und/oder ihren Kindern in der kommenden Woche aufnehmen, um sich über den Arbeitsstand zu erkundigen und um mit Ihnen das weitere schulische Lernen Ihrer Kinder zu Hause zu planen.

Eine Nicht-Versetzung wird es in diesem Schuljahr nicht geben, wenn auch im Halbjahreszeugnis die Gefährdung einer Versetzung ausgesprochen wurde. Wohl aber rät das Ministerium für Schule und Bildung den Lehrerinnen und Lehrern, bei nicht ausreichenden Leistungen von Schülerinnen und Schülern den Eltern/Sorgeberechtigten einen freiwilligen Rücktritt zu empfehlen. Einen Antrag auf freiwilligen Rücktritt stellen die Eltern.

Die Not-Betreuung wird zunächst in der bisherigen Form ab Montag fortgesetzt. Die Gruppe der systemerhaltenden Berufe mit Anrecht auf Not-Betreuung der Kinder in der Schule bis Jahrgang 6 wird ausgeweitet. Durch die Presse gehen da schon konkrete Vorstellungen. Wir warten da leider noch auf genaue Handlungsanweisungen durch die Bezirksregierung und informieren Sie entsprechend umgehend. Die Erweiterung der Not-Betreuung soll Donnerstag in der kommenden Woche starten. Wir gehen davon aus, dass aus organisatorischen  Gründen hier die Erweiterung der Not-Betreuung erst in der übernächsten Woche starten kann.

Wir möchten Sie ermuntern, bei Fragen, Sorgen, Kritik und Vorschlägen gerne mit uns per Mail oder telefonisch Kontakt aufzunehmen. Das Büro ist besetzt, die Schulleitung ist vor Ort. Wenn Sie Lehrerinnen und Lehrer sprechen möchten, teilen Sie uns das entsprechend mit. Wir leiten Ihren Wunsch an die Kolleginnen und Kollegen weiter, die sich kurzfristig mit Ihnen in Verbindung setzen werden!

Der schrittweise Weg der Wiederöffnung unserer Schule wird unserer Meinung nur in kleinen Schritten vollzogen werden können. Es gibt unklare Äußerungen der Landesregierung diesbezüglich, ist ja alles auch abhängig von der weiteren Entwicklung dieser Pandemie. Schule geht nur über Kontaktnahme, Beziehung, Nähe. Schule ist ein Ort des sozialen Miteinanders.  Wir halten den Begriff des Schullebens gerade für unsere Schulform von zentraler Bedeutung. Formen des Schule-Machens zu denken, die einerseits Kontaktnahme, Beziehung und Nähe leisten, zugleich aber über räumliche Distanz den nötigen Schutz vor Ansteckung für alle Beteiligten gewährleisten müssen, fällt nicht nur uns, sondern allen Schulen momentan schwer. Hier bedarf es noch der Lösung vieler Fragen organisatorischer wie auch inhaltlich-methodischer Art! Wir als Kolleginnen und Kollegen der Wilhelm-Busch-Schule sind zu einem großen Teil Mütter und Väter und wissen um die Belastungen, die zu Hause in dieser kontaktarmen Zeit entstehen und ausgehalten werden müssen. die Sie ertragen müssen.  Wir kommen nur schneller aus dieser unwirklichen Situation wieder, wenn wir uns sehr behutsam und in kleinen Schritten wieder in eine – vielleicht – neue Normalität herauswagen … und das gilt besonders auch für Schule 

in diesem Sinne …
passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!! Mit einem lieben Gruß an Ihre Kinder ... !

Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden!

Die Schulleitung und das Kollegium der Wilhelm-Busch-Schule in Hemer!

Ostergruß

Marc Chagall, * 1887 +1985 `Engel`

Marc Chagall, * 1887    1985          `Engel`

 

Liebe Schülerin,

lieber Schüler der Wilhelm-Busch-Schule,

In diesem Jahr werden wir das Osterfest anders feiern, als wir es gewohnt sind:

l  Wir werden nicht gemeinsam mit den Nachbarskindern Ostereier suchen.

l  Wir werden nicht zu Verwandten oder Bekannten fahren.

l  Wir werden nicht für einige Tage in den Urlaub fahren.

l  Wir werden uns nicht mit Freunden treffen und auch nicht mit ihnen spielen.

l  Wir werden nicht in einem Restaurant essen gehen.

l  Wir …

Es würde Dir vermutlich mühelos gelingen, die Liste zu ergänzen.

Uns, also allen Mitarbeiter*innen der WBS, ist aber auch noch folgender Satz eingefallen:

l  Wir werden - trotz der derzeitigen Situation - nicht die Hoffnung verlieren,  -> dass wir uns bald wieder sehen.

Du kannst Dir sicher sein: Wir alle vermissen Dich sehr!

Zwar hört man während eines Schultages im Lehrerzimmer immer `mal wieder Sprüche wie:

Boahh… Fritzchen war heute super  anstrengend.

oder

Ich kann nicht mehr. Ich weiß nicht, was heute mit den Schüler*innen los war.“

Aber auch, wenn ein Schultag -für Dich und auch für uns- manchmal anstrengend ist, freuen wir uns riesig darauf, Dich bald wieder zu sehen.

Um das zum Ausdruck zu bringen, haben wir für Dich eine Bild-Collage erstellt (siehe Foto).

Bis zu unserem Wiedersehen wünschen wir Dir,

Deiner Mutter, Deinem Vater, Deinen Erzieher*innen,

Deinem Bruder, Deiner Schwester,

Deiner Oma, Deinem Opa,

Deinem Onkel, Deiner Tante

-kurz: all Deinen lieben Mitmenschen-

alles Gute, vor allem aber Gesundheit, dass es Dir nicht allzu langweilig wird und dass Du Dinge (Spiele, Bücher, Filme u.ä.) entdeckst, die Dir Freude bereiten.

In diesem Sinne wünschen wir Dir 

Frohe   Ostern !

Das Kollegium der Wilhelm-Busch-Schule wünscht euch frohe Ostern [pdf]

Ostergruss

Kontaktangebot der Schulsozialarbeit

Liebe Eltern, Sorgeberechtigte und Kinder!

In diesen schwierigen Zeiten wenden wir uns als Schulsozialarbeiter/In der Wilhelm-Busch-Schule an Sie und Ihre Kinder.

Mit unserem Angebot des telefonischen Bereitschaftsdienstes möchten wir Ihnen Unterstützung bei der Bewältigung des sicher ungewohnten Alltags zu Hause und in der doch arg eingeschränkten Freizeit mit Ihren Kindern anbieten.

Sie können uns bei allen Fragen zum aktuellen Stand von Lernmaterialien, aber auch bei Krisen im häuslichen Umfeld anrufen. Gemeinsam werden wir es sicher schaffen Lösungen für Sie und Ihre Kinder zu finden!!!

Sehr gerne könnt Ihr, liebe Kinder auch uns anrufen, denn so wie Ihr uns vermisst, vermissen wir Euch auch und hoffen, dass wir uns doch bald an unserer Schule gesund wiedersehen können

Sie / Ihr könnt uns täglich erreichen, von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr bis einschließlich Gründonnerstag, den 09.04.2020

Unsere Telefonnummern:

Frau Annabel Grabosch: 0176/45752265

Herr Ernst Neubert:      0151/46759197

Hier im Anhang finden Sie noch zwölf Impulse der Familienberatungsstellen des südlichen Märkischen Kreises für ein gelingendes Zusammenleben auf engem Raum

Zwölf Impulse für das Familienleben auf engem Raum

  1. Geben Sie den Tagen Struktur. Feste Mahlzeiten und Rituale helfen Ihnen und den Kindern auf Kurs zu bleiben. Überlegen Sie wann es Zeit zum Lernen, Essen, Spielen, Gammeln, Schlafen etc. gibt. Wann stehen Sie auf? Wann geht es ins Bett? Wann ist Zeit für mich alleine?
  2. Spielen Sie! Holen Sie alte Kinderspiele aus der „Mottenkiste“. Von „zehn kleinen Krabbelfingern“, über „der Turm der wackelt“, Mau-Mau, Kniffeln und Co. hin zu Monopoly und anderen langandauernden Brettspielen. Hinweise zu neuen und alten Spielen finden Sie z.B. unter: www.kinderspiele-welt.de
  3. Entdecken Sie das Vorlesen wieder. Viele Geschichten binden eher die Aufmerksamkeit der Kinder, wenn Mama oder Papa sie präsentieren. Gerne mit unterschiedlicher Stimme etc.!
  4. Sorgen Sie für eigene Auszeiten als Mutter und Vater! Wann sind Sie dran? Wo passt diese Zeit im Tagesverlauf am besten hinein? Wann gönnen Sie sich Ihre Tasse Tee oder Kaffee? Ein Bad? Ein gutes Buch oder einen kleinen Spaziergang alleine?
  5. Achten Sie die Grenzen Ihrer Kinder und untereinander. Was wünscht sich Ihr Kind von Ihnen? Wie möchte es von Ihnen angesprochen und behandelt werden? Wodurch gelingt Ihnen das? Was wünschen Sie sich von Ihrer Partnerin bzw. Ihrem Partner? Was hilft Ihnen im Umgang miteinander respekt- und liebevoll zu bleiben? Wie zeigen Sie Wertschätzung?
  6. Es kann passieren, dass Ihre Nerven blank liegen und Sie aus Verzweiflung „aus der Haut fahren“ könnten. Versuchen Sie tief durchzuatmen und zählen Sie innerlich bis zehn oder auch weiter … Wenn Sie können, verlassen Sie kurz den Raum. Regulieren Sie sich. Reagieren Sie mit etwas Abstand. Wenn Sie merken, dass Sie immer wieder an Ihre Grenze kommen und Ihnen die Kraft ausgeht, dann holen Sie sich Hilfe. Mögliche Anlaufstellen finden Sie unten.
  7. Achten Sie auf die Signale ihres Kindes: Wie lange kann es sich auch mal alleine beschäftigen und wann benötigt es wieder Ihre (größere) Aufmerksamkeit, Anleitung und Orientierung?
  8. Sorgen Sie für Abwechslung. Langeweile führt häufig zu „Blödsinn“, der die Nerven von Eltern strapazieren kann. Was gibt es alles in Ihren vier Wänden neu zu entdecken? Welche Bude will gebaut und welches Abenteuer erlebt werden? War Ihre Wohnung nicht immer schon ein „Wunderland“ in dem „märchenhaftes“ passieren kann. Wie wäre es damit, mal neue Koch- oder Backrezepte auszuprobieren oder gar selbst welche zu erfinden? Oder was ist mit einem Videotagebuch, das man sich später angucken kann, wenn das alles Mal vorbei ist?
  9. Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte. Nutzen Sie die digitalen Möglichkeiten für Begegnungen von „Angesicht zu Angesicht“ und überlegen Sie, um wen Sie sich kümmern können. Viele Kinder freuen sich über eine Aufgabe, wenn sie etwas für einen anderen lieben Menschen tun können.
  10. Gehen Sie raus. Sprechen Sie sich mit den Nachbarn ab, wann wer in den Hof, den Garten, den Keller oder auf den Balkon darf. Bewegung tut gut und ist draußen sicher leichter möglich. Was kann im Garten gemacht oder sogar tolles gebaut werden? Was ist mit einem Baumhaus oder dem Fahrrad, das schon lange repariert werden sollte?
  11. Bleiben Sie in Ihren Erwartungen auf dem Teppich. Sie kennen das: Gerade an Feiertagen oder in besonderen Momenten, wenn Sie sich vornehmen, dass es heute ganz ruhig und harmonisch laufen soll, gelingt das oft nicht. Auch Streitigkeiten darf es mal geben. Sie gehören dazu.
  12. Denken Sie daran, dass bei allen Familienmitgliedern die Nerven blank liegen können und das eine oder andere respektlose Wort vielleicht nicht wirklich an Sie als Eltern gerichtet, sondern viel mehr aus dem Frust entstanden ist. Hier empfiehlt es sich, nachsichtig zu sein und auch mal verzeihen zu können.

Hier noch einige Notfallnummern:

Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 116 111

Kinder-und Jugendtelefon 0800 111 0 333

Elterntelefon: 0800 111 0550

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 08000 116 016

Hilfetelefon “Schwangere in Not”: 0800 404 0020

Telefonseelsorge 0800 111 0 111 / 0800 1110 222

Sucht-und Drogenhotline 01805 31 30 31

Caritasverband Iserlohn, Hemer, Menden, Balve e. V.
Karlstraße 15
58636 Iserlohn
Torsten Filthaut
Leitung Familien- und Erziehungsberatung
Telefon: 02371 81 86 70
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.caritas-iserlohn.de

Eure Schulsozialarbeiter/ In

Annabel Grabosch & Ernst Neubert

Elternbrief von Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung

Liebe Eltern,

die aktuelle Situation stellt uns alle vor große und noch nie da gewesene Herausforderungen – gerade auch Familien mit Kindern. Alle Menschen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, soziale Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Infektionsketten, die zu einer weiteren, schnellen Verbreitung des Corona-Virus führen können, müssen unterbrochen werden. Im öffentlichen Raum dürfen nicht mehr als zwei Personen zusammen unterwegs sein, Ausnahmen gelten nur für die eigene Familie. Die Einstellung des regulären Schulbetriebes, die Beschränkung der Freizeitmöglichkeiten und der Bewegungsfreiheit sind besonders für Kinder und Jugendliche große Einschnitte. Sie verbringen nun viel Zeit zu Hause, ohne die gewohnten Strukturen, Abläufe und Beschäftigungsmöglichkeiten.

In den Schulen findet derzeit nur eine Notbetreuung statt, die seit dem 23.03.2020 auch am Wochenende und in den Osterferien geöffnet bleiben wird. Diese Notbetreuung steht für Kinder bereit, deren Eltern in Bereichen der so genannten „kritischen Infrastruktur“ arbeiten. Dazu ist eine Bescheinigung des jeweiligen Arbeitgebers nötig.

In der Notbetreuung werden Schülerinnen und Schüler bis Klasse 6 in kleinen Gruppen von Lehrerinnen und Lehrern und anderem pädagogischen Personal im Landesdienst der eigenen Schule sowie vom Personal des Ganztagsträgers betreut. In der Notbetreuung findet kein Unterricht statt, sondern werden andere Angebote zur Beschäftigung, nach Möglichkeit auch zur Bewegung der Schülerinnen und Schüler unterbreitet.

Die Notbetreuung ist wichtig, damit Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger, Personal in der Altenpflege, Lebensmittel-Verkäuferinnen und Verkäufer und andere wichtige Berufsgruppen weiterhin ihrer Arbeit im Interesse der gesamten Gesellschaft nachgehen können.

Ich möchte Sie herzlich bitten, mit diesen Regelungen bewusst und verantwortungsvoll umzugehen. Diesen Appell richte ich auch an alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Wo immer es geht, sollte es Eltern ermöglicht werden, von zu Hause aus zu arbeiten, damit die Kolleginnen und Kollegen in der Notbetreuung nicht überfordert werden. Bitte achten Sie strengstens darauf, dass Ihre Kinder außerhalb der Notbetreuung keine weiteren Kontakte über den eigenen Haushalt hinaus haben. Auch für das Angebot der Notbetreuung gilt: Je effektiver wir Infektionsketten unterbrechen können, desto besser ist es.

Die Organisation der Notbetreuung stellt auch unsere Schulen vor organisatorische Herausforderungen. Alle Kinder und Jugendlichen, alle Lehrkräfte und anderes pädagogisches Personal, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ganztagsträger sollen in der Notbetreuung sichere Bedingungen vorfinden, damit es auch hier möglichst nicht zu weiteren Ansteckungen kommt. Auch deshalb ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Nutzung dieses Angebotes nötig.

Die Schulträger werden die erforderlichen Hygienemaßnahmen ergreifen. Die genutzten Schulräume werden regelmäßig gereinigt.

Ich bin den Lehrkräften und dem Personal der Ganztagsträger und der Betreuungsangebote für den großen Einsatz sehr dankbar!

Und auch Ihnen, liebe Eltern, möchte ich für Ihre Flexibilität und Ihre Bereitschaft, sich auf die für Sie oftmals schwierige Situation einzustellen, herzlich danken. Und ich möchte Sie auch um Ihr Verständnis bitten, dass wir Maßnahmen und Regelungen ständig prüfen und anpassen müssen. Diese besondere Situation fordert uns alle heraus und wir werden sie nur gemeinsam bewältigen. Wir brauchen Vernunft, Solidarität und Gemeinschaftssinn, um diese Situation zu meistern.

Gespräche in der Familie, gegenseitiges Verständnis für die Sorgen und Nöte der Familienmitglieder können helfen, diese Ausnahmesituation zusammen zu bewältigen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute! Bleiben Sie gesund!

Ihre

Yvonne Gebauer

Elternbrief der Ministerin (pdf)

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