Update 18. April 2020

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

wie Sie der Presse und den Nachrichten bereits entnehmen konnten, soll der Schulbetrieb ab kommender Woche schrittweise wieder anlaufen. Konkret heißt das für die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Busch-Schule, dass sich bis Anfang Mai nur für die Schülerinnen und Schüler Unterricht wird vorgehalten, die in diesem Schuljahr den Abschluss nach Klasse 9 und 10 der Hauptschule machen. Der Unterricht beginnt ab dem 23.04.2020. Die zentralen Abschlussprüfungen nach Klasse 10 der Hauptschule gibt es in diesem Schuljahr nicht. Sie werden durch schulinterne Abschlussprüfungen ersetzt. Die Wilhelm-Busch-Schule kann auch den Termin für diese schriftlichen Arbeiten/Leistungsabfragen bestim-men.

Für alle anderen Schülerinnen und Schüler gilt zunächst weiterhin, dass die Schule für sie geschlossen ist. Die Lehrerinnen und Lehrer werden Kontakt mit Ihnen und/oder ihren Kindern in der kommenden Woche aufnehmen, um sich über den Arbeitsstand zu erkundigen und um mit Ihnen das weitere schulische Lernen Ihrer Kinder zu Hause zu planen.

Eine Nicht-Versetzung wird es in diesem Schuljahr nicht geben, wenn auch im Halbjahreszeugnis die Gefährdung einer Versetzung ausgesprochen wurde. Wohl aber rät das Ministerium für Schule und Bildung den Lehrerinnen und Lehrern, bei nicht ausreichenden Leistungen von Schülerinnen und Schülern den Eltern/Sorgeberechtigten einen freiwilligen Rücktritt zu empfehlen. Einen Antrag auf freiwilligen Rücktritt stellen die Eltern.

Die Not-Betreuung wird zunächst in der bisherigen Form ab Montag fortgesetzt. Die Gruppe der systemerhaltenden Berufe mit Anrecht auf Not-Betreuung der Kinder in der Schule bis Jahrgang 6 wird ausgeweitet. Durch die Presse gehen da schon konkrete Vorstellungen. Wir warten da leider noch auf genaue Handlungsanweisungen durch die Bezirksregierung und informieren Sie entsprechend umgehend. Die Erweiterung der Not-Betreuung soll Donnerstag in der kommenden Woche starten. Wir gehen davon aus, dass aus organisatorischen  Gründen hier die Erweiterung der Not-Betreuung erst in der übernächsten Woche starten kann.

Wir möchten Sie ermuntern, bei Fragen, Sorgen, Kritik und Vorschlägen gerne mit uns per Mail oder telefonisch Kontakt aufzunehmen. Das Büro ist besetzt, die Schulleitung ist vor Ort. Wenn Sie Lehrerinnen und Lehrer sprechen möchten, teilen Sie uns das entsprechend mit. Wir leiten Ihren Wunsch an die Kolleginnen und Kollegen weiter, die sich kurzfristig mit Ihnen in Verbindung setzen werden!

Der schrittweise Weg der Wiederöffnung unserer Schule wird unserer Meinung nur in kleinen Schritten vollzogen werden können. Es gibt unklare Äußerungen der Landesregierung diesbezüglich, ist ja alles auch abhängig von der weiteren Entwicklung dieser Pandemie. Schule geht nur über Kontaktnahme, Beziehung, Nähe. Schule ist ein Ort des sozialen Miteinanders.  Wir halten den Begriff des Schullebens gerade für unsere Schulform von zentraler Bedeutung. Formen des Schule-Machens zu denken, die einerseits Kontaktnahme, Beziehung und Nähe leisten, zugleich aber über räumliche Distanz den nötigen Schutz vor Ansteckung für alle Beteiligten gewährleisten müssen, fällt nicht nur uns, sondern allen Schulen momentan schwer. Hier bedarf es noch der Lösung vieler Fragen organisatorischer wie auch inhaltlich-methodischer Art! Wir als Kolleginnen und Kollegen der Wilhelm-Busch-Schule sind zu einem großen Teil Mütter und Väter und wissen um die Belastungen, die zu Hause in dieser kontaktarmen Zeit entstehen und ausgehalten werden müssen. die Sie ertragen müssen.  Wir kommen nur schneller aus dieser unwirklichen Situation wieder, wenn wir uns sehr behutsam und in kleinen Schritten wieder in eine – vielleicht – neue Normalität herauswagen … und das gilt besonders auch für Schule 

in diesem Sinne …
passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!! Mit einem lieben Gruß an Ihre Kinder ... !

Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden!

Die Schulleitung und das Kollegium der Wilhelm-Busch-Schule in Hemer!

Ostergruß

Marc Chagall, * 1887 +1985 `Engel`

Marc Chagall, * 1887    1985          `Engel`

 

Liebe Schülerin,

lieber Schüler der Wilhelm-Busch-Schule,

In diesem Jahr werden wir das Osterfest anders feiern, als wir es gewohnt sind:

l  Wir werden nicht gemeinsam mit den Nachbarskindern Ostereier suchen.

l  Wir werden nicht zu Verwandten oder Bekannten fahren.

l  Wir werden nicht für einige Tage in den Urlaub fahren.

l  Wir werden uns nicht mit Freunden treffen und auch nicht mit ihnen spielen.

l  Wir werden nicht in einem Restaurant essen gehen.

l  Wir …

Es würde Dir vermutlich mühelos gelingen, die Liste zu ergänzen.

Uns, also allen Mitarbeiter*innen der WBS, ist aber auch noch folgender Satz eingefallen:

l  Wir werden - trotz der derzeitigen Situation - nicht die Hoffnung verlieren,  -> dass wir uns bald wieder sehen.

Du kannst Dir sicher sein: Wir alle vermissen Dich sehr!

Zwar hört man während eines Schultages im Lehrerzimmer immer `mal wieder Sprüche wie:

Boahh… Fritzchen war heute super  anstrengend.

oder

Ich kann nicht mehr. Ich weiß nicht, was heute mit den Schüler*innen los war.“

Aber auch, wenn ein Schultag -für Dich und auch für uns- manchmal anstrengend ist, freuen wir uns riesig darauf, Dich bald wieder zu sehen.

Um das zum Ausdruck zu bringen, haben wir für Dich eine Bild-Collage erstellt (siehe Foto).

Bis zu unserem Wiedersehen wünschen wir Dir,

Deiner Mutter, Deinem Vater, Deinen Erzieher*innen,

Deinem Bruder, Deiner Schwester,

Deiner Oma, Deinem Opa,

Deinem Onkel, Deiner Tante

-kurz: all Deinen lieben Mitmenschen-

alles Gute, vor allem aber Gesundheit, dass es Dir nicht allzu langweilig wird und dass Du Dinge (Spiele, Bücher, Filme u.ä.) entdeckst, die Dir Freude bereiten.

In diesem Sinne wünschen wir Dir 

Frohe   Ostern !

Das Kollegium der Wilhelm-Busch-Schule wünscht euch frohe Ostern [pdf]

Ostergruss

Kontaktangebot der Schulsozialarbeit

Liebe Eltern, Sorgeberechtigte und Kinder!

In diesen schwierigen Zeiten wenden wir uns als Schulsozialarbeiter/In der Wilhelm-Busch-Schule an Sie und Ihre Kinder.

Mit unserem Angebot des telefonischen Bereitschaftsdienstes möchten wir Ihnen Unterstützung bei der Bewältigung des sicher ungewohnten Alltags zu Hause und in der doch arg eingeschränkten Freizeit mit Ihren Kindern anbieten.

Sie können uns bei allen Fragen zum aktuellen Stand von Lernmaterialien, aber auch bei Krisen im häuslichen Umfeld anrufen. Gemeinsam werden wir es sicher schaffen Lösungen für Sie und Ihre Kinder zu finden!!!

Sehr gerne könnt Ihr, liebe Kinder auch uns anrufen, denn so wie Ihr uns vermisst, vermissen wir Euch auch und hoffen, dass wir uns doch bald an unserer Schule gesund wiedersehen können

Sie / Ihr könnt uns täglich erreichen, von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr bis einschließlich Gründonnerstag, den 09.04.2020

Unsere Telefonnummern:

Frau Annabel Grabosch: 0176/45752265

Herr Ernst Neubert:      0151/46759197

Hier im Anhang finden Sie noch zwölf Impulse der Familienberatungsstellen des südlichen Märkischen Kreises für ein gelingendes Zusammenleben auf engem Raum

Zwölf Impulse für das Familienleben auf engem Raum

  1. Geben Sie den Tagen Struktur. Feste Mahlzeiten und Rituale helfen Ihnen und den Kindern auf Kurs zu bleiben. Überlegen Sie wann es Zeit zum Lernen, Essen, Spielen, Gammeln, Schlafen etc. gibt. Wann stehen Sie auf? Wann geht es ins Bett? Wann ist Zeit für mich alleine?
  2. Spielen Sie! Holen Sie alte Kinderspiele aus der „Mottenkiste“. Von „zehn kleinen Krabbelfingern“, über „der Turm der wackelt“, Mau-Mau, Kniffeln und Co. hin zu Monopoly und anderen langandauernden Brettspielen. Hinweise zu neuen und alten Spielen finden Sie z.B. unter: www.kinderspiele-welt.de
  3. Entdecken Sie das Vorlesen wieder. Viele Geschichten binden eher die Aufmerksamkeit der Kinder, wenn Mama oder Papa sie präsentieren. Gerne mit unterschiedlicher Stimme etc.!
  4. Sorgen Sie für eigene Auszeiten als Mutter und Vater! Wann sind Sie dran? Wo passt diese Zeit im Tagesverlauf am besten hinein? Wann gönnen Sie sich Ihre Tasse Tee oder Kaffee? Ein Bad? Ein gutes Buch oder einen kleinen Spaziergang alleine?
  5. Achten Sie die Grenzen Ihrer Kinder und untereinander. Was wünscht sich Ihr Kind von Ihnen? Wie möchte es von Ihnen angesprochen und behandelt werden? Wodurch gelingt Ihnen das? Was wünschen Sie sich von Ihrer Partnerin bzw. Ihrem Partner? Was hilft Ihnen im Umgang miteinander respekt- und liebevoll zu bleiben? Wie zeigen Sie Wertschätzung?
  6. Es kann passieren, dass Ihre Nerven blank liegen und Sie aus Verzweiflung „aus der Haut fahren“ könnten. Versuchen Sie tief durchzuatmen und zählen Sie innerlich bis zehn oder auch weiter … Wenn Sie können, verlassen Sie kurz den Raum. Regulieren Sie sich. Reagieren Sie mit etwas Abstand. Wenn Sie merken, dass Sie immer wieder an Ihre Grenze kommen und Ihnen die Kraft ausgeht, dann holen Sie sich Hilfe. Mögliche Anlaufstellen finden Sie unten.
  7. Achten Sie auf die Signale ihres Kindes: Wie lange kann es sich auch mal alleine beschäftigen und wann benötigt es wieder Ihre (größere) Aufmerksamkeit, Anleitung und Orientierung?
  8. Sorgen Sie für Abwechslung. Langeweile führt häufig zu „Blödsinn“, der die Nerven von Eltern strapazieren kann. Was gibt es alles in Ihren vier Wänden neu zu entdecken? Welche Bude will gebaut und welches Abenteuer erlebt werden? War Ihre Wohnung nicht immer schon ein „Wunderland“ in dem „märchenhaftes“ passieren kann. Wie wäre es damit, mal neue Koch- oder Backrezepte auszuprobieren oder gar selbst welche zu erfinden? Oder was ist mit einem Videotagebuch, das man sich später angucken kann, wenn das alles Mal vorbei ist?
  9. Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte. Nutzen Sie die digitalen Möglichkeiten für Begegnungen von „Angesicht zu Angesicht“ und überlegen Sie, um wen Sie sich kümmern können. Viele Kinder freuen sich über eine Aufgabe, wenn sie etwas für einen anderen lieben Menschen tun können.
  10. Gehen Sie raus. Sprechen Sie sich mit den Nachbarn ab, wann wer in den Hof, den Garten, den Keller oder auf den Balkon darf. Bewegung tut gut und ist draußen sicher leichter möglich. Was kann im Garten gemacht oder sogar tolles gebaut werden? Was ist mit einem Baumhaus oder dem Fahrrad, das schon lange repariert werden sollte?
  11. Bleiben Sie in Ihren Erwartungen auf dem Teppich. Sie kennen das: Gerade an Feiertagen oder in besonderen Momenten, wenn Sie sich vornehmen, dass es heute ganz ruhig und harmonisch laufen soll, gelingt das oft nicht. Auch Streitigkeiten darf es mal geben. Sie gehören dazu.
  12. Denken Sie daran, dass bei allen Familienmitgliedern die Nerven blank liegen können und das eine oder andere respektlose Wort vielleicht nicht wirklich an Sie als Eltern gerichtet, sondern viel mehr aus dem Frust entstanden ist. Hier empfiehlt es sich, nachsichtig zu sein und auch mal verzeihen zu können.

Hier noch einige Notfallnummern:

Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 116 111

Kinder-und Jugendtelefon 0800 111 0 333

Elterntelefon: 0800 111 0550

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 08000 116 016

Hilfetelefon “Schwangere in Not”: 0800 404 0020

Telefonseelsorge 0800 111 0 111 / 0800 1110 222

Sucht-und Drogenhotline 01805 31 30 31

Caritasverband Iserlohn, Hemer, Menden, Balve e. V.
Karlstraße 15
58636 Iserlohn
Torsten Filthaut
Leitung Familien- und Erziehungsberatung
Telefon: 02371 81 86 70
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.caritas-iserlohn.de

Eure Schulsozialarbeiter/ In

Annabel Grabosch & Ernst Neubert

Elternbrief von Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung

Liebe Eltern,

die aktuelle Situation stellt uns alle vor große und noch nie da gewesene Herausforderungen – gerade auch Familien mit Kindern. Alle Menschen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, soziale Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Infektionsketten, die zu einer weiteren, schnellen Verbreitung des Corona-Virus führen können, müssen unterbrochen werden. Im öffentlichen Raum dürfen nicht mehr als zwei Personen zusammen unterwegs sein, Ausnahmen gelten nur für die eigene Familie. Die Einstellung des regulären Schulbetriebes, die Beschränkung der Freizeitmöglichkeiten und der Bewegungsfreiheit sind besonders für Kinder und Jugendliche große Einschnitte. Sie verbringen nun viel Zeit zu Hause, ohne die gewohnten Strukturen, Abläufe und Beschäftigungsmöglichkeiten.

In den Schulen findet derzeit nur eine Notbetreuung statt, die seit dem 23.03.2020 auch am Wochenende und in den Osterferien geöffnet bleiben wird. Diese Notbetreuung steht für Kinder bereit, deren Eltern in Bereichen der so genannten „kritischen Infrastruktur“ arbeiten. Dazu ist eine Bescheinigung des jeweiligen Arbeitgebers nötig.

In der Notbetreuung werden Schülerinnen und Schüler bis Klasse 6 in kleinen Gruppen von Lehrerinnen und Lehrern und anderem pädagogischen Personal im Landesdienst der eigenen Schule sowie vom Personal des Ganztagsträgers betreut. In der Notbetreuung findet kein Unterricht statt, sondern werden andere Angebote zur Beschäftigung, nach Möglichkeit auch zur Bewegung der Schülerinnen und Schüler unterbreitet.

Die Notbetreuung ist wichtig, damit Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger, Personal in der Altenpflege, Lebensmittel-Verkäuferinnen und Verkäufer und andere wichtige Berufsgruppen weiterhin ihrer Arbeit im Interesse der gesamten Gesellschaft nachgehen können.

Ich möchte Sie herzlich bitten, mit diesen Regelungen bewusst und verantwortungsvoll umzugehen. Diesen Appell richte ich auch an alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Wo immer es geht, sollte es Eltern ermöglicht werden, von zu Hause aus zu arbeiten, damit die Kolleginnen und Kollegen in der Notbetreuung nicht überfordert werden. Bitte achten Sie strengstens darauf, dass Ihre Kinder außerhalb der Notbetreuung keine weiteren Kontakte über den eigenen Haushalt hinaus haben. Auch für das Angebot der Notbetreuung gilt: Je effektiver wir Infektionsketten unterbrechen können, desto besser ist es.

Die Organisation der Notbetreuung stellt auch unsere Schulen vor organisatorische Herausforderungen. Alle Kinder und Jugendlichen, alle Lehrkräfte und anderes pädagogisches Personal, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ganztagsträger sollen in der Notbetreuung sichere Bedingungen vorfinden, damit es auch hier möglichst nicht zu weiteren Ansteckungen kommt. Auch deshalb ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Nutzung dieses Angebotes nötig.

Die Schulträger werden die erforderlichen Hygienemaßnahmen ergreifen. Die genutzten Schulräume werden regelmäßig gereinigt.

Ich bin den Lehrkräften und dem Personal der Ganztagsträger und der Betreuungsangebote für den großen Einsatz sehr dankbar!

Und auch Ihnen, liebe Eltern, möchte ich für Ihre Flexibilität und Ihre Bereitschaft, sich auf die für Sie oftmals schwierige Situation einzustellen, herzlich danken. Und ich möchte Sie auch um Ihr Verständnis bitten, dass wir Maßnahmen und Regelungen ständig prüfen und anpassen müssen. Diese besondere Situation fordert uns alle heraus und wir werden sie nur gemeinsam bewältigen. Wir brauchen Vernunft, Solidarität und Gemeinschaftssinn, um diese Situation zu meistern.

Gespräche in der Familie, gegenseitiges Verständnis für die Sorgen und Nöte der Familienmitglieder können helfen, diese Ausnahmesituation zusammen zu bewältigen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute! Bleiben Sie gesund!

Ihre

Yvonne Gebauer

Elternbrief der Ministerin (pdf)

Update 28. März 2020

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

uns ist die Kommunikation mit Ihnen zu Ihren Kindern sehr wichtig. Ein  regelmäßiger Kontakt zu uns, zu den Lehrkräften Ihrer Kinder muss gerade in der jetzigen Phase gegeben sein. Aus diesem Grund setzen wir in der kommenden Woche die Einrichtung von Telefonsprechstunden fort. Sie haben in den unten angegebenen Zeiten die Möglichkeit, die Lehrerinnen und Lehrer der Klasse Ihres Kindes zu sprechen. Rufen Sie unter 02351/966 4750 oder am Ende 4751 an. Gerne können uns auch Ihre Kinder zu den unten angegebenen Zeiten anrufen! Frau Mette wird Sie/Ihre Kinder zu den Kolleginnen und Kollegen verbinden. Wir als Schulleitung sind täglich auch unter den genannten Telefonnummern erreichbar.

Folgende Zeiten bieten wir in der kommenden Woche an:

 O2  Mo. 30.03.2020 von 9:00 bis 11:30
 O3  Di. 31.03.2020 von 9:00 bis 11:30
 O1  Mi. 01.04.2020 von 9:00 bis 11:30
 O4  Fr. 03.04.2020 von 9:00 bis 11:30

Sollte Ihnen eine telefonische Kontaktnahme mit uns zu den angegebenen Zeiten nicht möglich sein, werden die Lehrerinnen und Lehrer Ihrer Kinder versuchen, mit Ihnen telefonisch ins Gespräch zu kommen!

Fragen, Anregungen und Kritik nehmen wir gerne per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch entgegen (Telefonnummer Sekretariat!)!

Hier nun sprechen wir erneut den Wunsch aus, dass Sie und wir gesund bleiben, in dieser schwierigen Zeit zusammenhalten und uns nach dieser Zeit in einem guten Miteinander wiedersehen!

Viele Grüße, natürlich auch ganz besonders an Ihre Kinder,

Thomas Wosnitza, Carsten Buse und das Kollegium der Wilhelm-Busch-Schule Hemer

Update 23. März 2020

(gemäß der Schulmail Nr.8 des Ministeriums für Schule und Bildung NRW vom 20.03.2020)

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

Ab dem 23.März 2020 wird die bestehende Regelung für die Notbetreuung an Schulen erweitert: Einen Anspruch auf Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können.

Aufgrund der weiterhin steigenden Infektionszahlen ist das ärztliche Personal, sind Pflegekräfte und Rettungsdienste besonders belastet. Aus diesem Grund gilt für Eltern oder Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende, die in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, eine wichtige Erleichterung: Sie können Ihr Kind, unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder anderen Elternteils in die Notbetreuung geben, sofern eine Betreuung durch diese nicht gewährleistet ist. Bitte gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber verantwortungsvoll damit um und bedenken immer, dass es sich um eine Notbetreuung handelt.

Nehmen Sie diese bitte nur in Anspruch, wenn andere Lösungen ausgeschlossen sind. So tragen alle dazu bei, die sozialen Kontakte möglichst zu reduzieren.

Link zum Formular: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Antrag-auf-Betreuung-eines-Kindes-waehrend-des-Ruhens-des-Unterrichts.pdf

Ab dem 23. März 2020 bis einschließlich 19. April 2020 wird ebenfalls der zeitliche Umfang der Notbetreuung ausgeweitet. Ab dann steht die Notbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsätzlich mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung. Bitte melden Sie sich bis zum 26.03. um 12 Uhr per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 02351/ 966 4750 oder 4751 und lassen Sie uns die notwendigen Formulare (siehe Link) ausgefüllt zukommen. Sie sind Voraussetzung für die Einrichtung einer Not-Betreuung Ihres Kindes!

Schülerbeförderung zur Teilnahme an der Not-Betreuung

Die Schulverwaltung gibt dazu folgenden Hinweis:
„Im Grundsatz obliegt die Beförderungspflicht von Kindern immer den Personensorgeberechtigten und nicht dem Schulträger. Da mir keine anderslautenden Regelungen im Hinblick auf die Notbetreuung bekannt sind, gehe ich davon aus, dass die Kinder, die an der Notbetreuung teilnehmen, durch die Eltern befördert werden, wenn dies möglich ist. Da sich das Angebot ausschließlich an berufstätige Eltern richtet und mittlerweile bei Bedarf bis in den Nachmittag ausgeweitet worden ist, gehe ich davon aus, dass dies der Regelfall sein wird. Es soll aber selbstverständlich kein Kind von der Teilnahme an der Notbetreuung ausgeschlossen werden, wenn die Eltern nicht in der Lage sind, die Beförderung zu gewährleisten. In solchen Fällen würden wir als Schulträger die Schülerbeförderung über die MVG bzw. deren Subunternehmer gewährleisten.“(Auszug aus einer Mail vom 23.03.2020 um 11:48)

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